30. Juli: Bonn – St. Goar

Nach gerade einem fast gesunden Frühstück (ja es waren ein Joghurt und eine Banane dabei und ich habe immer noch Hunger) ist umfasst der heutige Plan erneut ca. 105 km Fahrradstrecke. Das Wetter soll gut bis heiß werden und am Zielort in St. Goar erwarten mit dann wahrscheinlich 30 Grad. Es geht über Neuwied und Koblenz (Moselblick) überwiegend am Rhein entlang.

Am Boliden erkennt man, wo ich übernachtet habe…
Wirklich witzig, mit welcher Detailverspieltheit die einzelnen Caravans aufbereitet sind. Auch im Schlafwagen der Bahn kann man übernachten.

Zuerst konnte ich kaum losfahren. Die Ausblicke waren so schön, dass ich immer wieder anhalten musste.
Es ging heute durch das geschichtsträchtige Remagen (das mit der Brücke) nach Bad Breisig. Dort habe ich in einem Nepperlokal mein Fahrrad doch frecher weise direkt neben mir abgestellt und bin dafür so angemacht worden, dass ich mitteilte: „Bei Arschlöchern kaufe ich nichts…“
Dafür habe ich dann in Andernach bei ALDI eine Familie aus Moers getroffen – die waren in die andere Richtung unterwegs (von Schaffhausen nach Hause) .
Aktuell bin ich in Koblenz am Deutschen Eck. Nach St. Goar sind es noch gut 38 km…

Smile am Rhein
Der Kaiser und ich
Ausblick am Morgen
Der Bub mit Mosel und Rhein
Dieses Bild vom Deutschen Eck habe ich euch noch vorenthalten – das hole ich hiermit nach…

Die 38 km nach St. Goar liefen noch sehr gut. Die Beine machen mit und ich bin recht locker angekommen. Zwischendurch bin ich noch durch Boppard gefahren.

Einer der vielen tollen Eindrücke heute. Zwischen Koblenz und Boppard…
Der Blick auf Boppard.
Geschafft. Das Tagesziel liegt zum Greifen nach
107,5 km. Ich finde, eine ordentliche Leistung
Und die Belohnung muss auch sein.

Gleich gibt es noch ein leckeres Abendessen und dann muss der Akku für die morgige Tour nach Worms gefüllt sein.

Ach übrigens: Mein Blick geht direkt auf die Loreley, die für mich noch schön in der Sonne liegt. Und jetzt ist Feierabend, mein Aperol Spritz wartet!

29. Juli: NKV nach Bonn

Heute geht es los. Habe weniger Gepäck als gedacht. Der Bolide ist gepackt und ein bisschen aufregend ist es gerade schon…
Heute früh war es doch noch etwas aufregend, die letzten Sachen zu packen und auf Tour zu gehen. Um es vorweg zu nehmen: Der schönste Teil der heutigen Etappe waren die letzten 13 km. Doch erst mal chronologisch:
– ca. 9.30 Abfahrt in NK-V
– die Schaltung funktioniert nicht richtig und tatsächlich finde ich nach dem ersten Kaffee mit Brötchen einen Fahrradladen in Meerbusch. Die Typen sind total cool und stellen direkt mal eben meine Schaltung ein.
– Mittagessen in Dormagen. Es gab eine leckere Cola und einen Flammkuchen
– nächster Halt war in Köln, Altstadt, Rhein. Da gab es dann noch einen Kraftriegel und das Wasser, das noch in der Flasche war.
– Ankunft im Base Camp um 18 Uhr. Gleich wird geduscht und zu Abend gegessen. Ich hab einen Mordshunger.

Insgesamt war ich heute 105 km unterwegs und bin dafür ca. 5 1/2 Stunden gefahren. Die Pausen zwischendurch waren schon das Salz in der Suppe

Fahrradnavigationssysteme

Für die erste Etappe habe ich die Fahrradnavis mal rechnen lassen. Naviki bietet mir Alternativen mit 118 und 121 km an. Komoot ist da einfacher und meint, mich mit 104 km ans Ziel führen zu können. Ich bin mal gespannt, ob die Wahrheit in der Mitte liegt oder noch irgendwo ganz anders…

Navigation