Um es vorweg zu nehmen – heute ist Pfingstmontag, geiles Wetter mit Hitze (eine Engländerin meinte gestern sogar, dass das die beste Woche des ganzen Jahres werden wird), in UK sind Ferien und wir sind scheinbar in eine Touristenhochburg gereist. Das konnte man schon am Verkehr merken. Sogar das Navi ist zwischendurch ausgestiegen und wir haben natürlich prompt den falschen Abzweig genommen. Der Schaden hielt sich dann auch im Minutenbereich. Das alles zusammen und der Holiday-Anteil heute haben uns bei unserem „Place to be“ einen ersten schlechten Eindruck beschert. Unglaublich, welche Mengen an Menschen hier unterwegs sind…


Doch der Reihe nach und zu aller erst möchte ich noch ein Bild von gestern nachlegen. Ein wirklich müder Krieger…

Auf dem Weg heute wollten wir gerne wieder einen schönen Stopp machen.



Klar wollen wir dann auch heute wieder einen Spaziergang machen und den am besten ans Meer. Doch sobald wir den Campingplatz verlassen hatten, fühlten wir uns wie in einer Völkerwanderung. Interessanterweise wirkte es so, dass wir außerhalb des Campingplatzes in „Klein-Indien“ waren. Ganz viele Landsleute waren hier heute unterwegs.
Da blieb uns nichts anderes übrig, als uns ein bisschen Abseits zu halten.


Auf dem Rückweg kam es dann zum Bild des Tages. An Dekadenz wahrscheinlich nicht mehr so sehr zu überbieten.


Dann begann die eigentliche Krise des Tages. Scheinbar hat unser Englisch auf dem Campingplatz nicht gereicht. Erst bekam ich statt eines Bieres einen Cider – bäh. Und dann sollte angeblich die Küche auch schon geschlossen haben. Um 17 Uhr. Zum Glück hat sich das noch aufgelöst und das Lächeln kam zurück.

Anstatt den Reisebericht des Tages direkt zu Ende zu schreiben kam Birgit noch auf die Idee, einen Abendspaziergang zu machen. Das in der Hoffnung, die vielen Tagesausflügler seien schon weiter auf dem Weg nach Hause.
Fehlalarm – zumindest kamen uns die Massen jetzt entgegen und wir konnten noch ein paar schöne Bilder machen.





