Gestern Abend hat sich Birgit von ChatGPT mal einen schönen Weg für heute erstellen lassen. Meine Aufgabe heute früh sollte es sein, diese Vorgaben in eine wanderbare Variante umzusetzen. Das hätte fast zu „wir kriegen uns in die Köppe“ (übrigens fällt mir da gerade ein: „Können sich auch Glatzköpfe in die Haare kriegen?“)
Auf jeden Fall stellte sich dann heraus, dass die Karte von ChatGPT eine Halluzination ist und der beschriebene Weg so überhaupt nicht existiert…

Stattdessen ist es diese Route geworden und wir sind schon nicht die gesamte geplante Strecke gelaufen.

Doch der Reihe nach. Endlich hat der Wetterbericht gehalten, was er uns in den vergangenen Tagen versprochen hat. Um 6:00 – beim ersten Stuhlgang des Tages von Sam – war das Wetter noch bescheiden. Zwar kein Regen mehr, aber an Sonne war überhaupt kein Denken. Das rief natürlich nach einer Extra-Runde schlaf und schon haben wir es uns schön geträumt.



Dann beginnt der Ernst des Tages. Die Komoot-Route beginnt mit einem Fehler und wir müssen nach ca. 600 m erst mal wieder umkehren. Werden dafür dann mit einem schönen Stück neben der Straße belohnt.


In Cornwall haben wir bis einschließlich heute so gut wie keine Wanderwege entdeckt. Man fährt Auto und alles andere ist waghalsig. Insgesamt sind wir bis Bude sehr viel an öffentlichen Straßen entlang gelaufen und es gibt an vielen Stellen noch nicht einmal einen Gehsteig. Morgens mit einem ausgeruhten Sam ist das herausfordernd – am Nachmittag nicht mehr so unbedingt.




Dann glauben wir herausgefunden zu haben, warum Bude Bude heißt!


Jetzt beginnt der wirklich schöne Teil der Wanderung. Das war selbst für ChatGPT nicht so schwierig rauszufinden.





Dann sind wir die Küste ein Stück in Richtung Süden gewandert. Für Sam hatten wir viel zu wenig zu saufen dabei und bisher hat er Sprudelwasser immer verweigert. Heute hatte er wohl richtig Durst… 😉










Danach kamen wir in den kritischen Bereich – massive Unterzuckerung und der unbedingte Wille, noch ein Brot zu kaufen. Wir sind also an schönen Biergärten vorbei, haben Restaurants links und rechts liegen gelassen, Cafés blieben unberücksichtigt bis wir in einer Bäckerei ankamen, in der es so etwas wir Toast gab. KRISE!!!!!!!!!



Die Rettung kam gänzlich unerwartet und lief uns sozusagen über den Weg. das Preston Gate Inn – ein Restaurant ca. 750 m vor dem Campingplatz. Das Essen war lecker und das Bier englisch. Egal.
Spannend war, das in diesem Lokal fast genauso viele Hunde wie Menschen waren.



Und damit ist die Geschichte für heute zu Ende…



















































































































































