27. Juli: Holzminden nach Hameln

Heute steht die kürzeste Etappe unserer diesjährigen Tour auf dem Programm. Mit 57,3 KM schonen wir uns für die kommenden Tage.

Nach dem Regen gestern, konnten wir für heute eine trockene Fahrt erwarten. Auch lässt die nächste Hitze noch ein bisschen auf sich warten. Heute haben wir die ganze Fahrt über eine Temperatur, bei der wir sobald die Sonne scheint im T-Shirt fahren und sobald die Sonne verdeckt ist, eine Jacke anhaben wollen. Also ist häufigerer Wechsel angesagt bis ich mit meiner Jacke fahre und Patrick ohne…
Hier ein paar Eindrücke der heutigen Fahrt.

Der Weser Radweg ist weiterhin von super Qualität. Der Asphalt top und alles was nicht top ist, ist einfach wenig. Es macht auch Spaß, der Weser einfach mal beim Fließen zuzuschauen.

Auf der Bank haben wir eine Pause verbracht und genau das getan. Insgesamt war der Weg heute in gewissem Sinne unspektakulär und damit super erholsam. Die Idee, mal in einem Schlaffass zu übernachten (irgendeine Besonderheit suchen wir ja meist raus) haben wir nach einem Blick in ein solches direkt verworfen. Was mir auch nicht bewusst war ist, dass wir den Ort des Lügenbarons durchfahren.

Bei uns ging es nicht so schnell, wie es wahrscheinlich auf einer Kanonenkugel gegangen wäre, wir sind ja aktuell auch nicht wegen irgendwelcher Rekorde unterwegs. Auf dem Weg nach Hameln sind wir dann noch am stillgelegten AKW Grohne vorbei gekommen. Zusätzlichen Atomantrieb haben wir bei teilweise heftigem Gegenwind nicht verspürt.

Heute übernachten wir in einer Penthouse-Wohnung in Hameln – echt schick haben wir es hier erwischt. Die erste Stunde vergammeln wir gemütlich im Penthouse und machen uns dann auf den Weg zum Essen. Hameln hat ein echtes Montagproblem.
Kein Rattenfängermuseum offen, keine Stadtführung möglich und auf der Weser-Insel bekommen wir nichts zu essen. Wir haben einen schönen Italiener gefunden und als Nachtisch gab es ein Eis mit Stadtrundgang in Hameln. Das ist wirklich zu empfehlen!

Und der Rattenfänger darf natürlich auch nicht fehlen…

Zum Abschluss noch etwas historisches Wissen:

26. Juli: Hann.Münden nach Holzminden

Unsere heutige Etappe hat uns von Hann. Münden bis in die Zirkuswagen von Holzminden geführt. Es war klar, dass das Wetter für unsere Tour nicht so dolle sein wird.Tatsächlich hat es dann doch noch gut funktioniert.

Ein paar Eindrücke des ersten Teils der Strecke:

Nach gut 30 Kilometer war es Zeit für die erste Flüssigverpflegung. Wir hatten einen sehr interessanten Stopp gefunden und ich kann sehr deutlich behaupten: Mad Max lebt!!!

Danach beginnt der Blick in den Himmel. Der Wetterbericht hat für den heutigen Tag das seltene Zeug aus dem Himmel versprochen. Laut WetterOnline soll es uns ca 13 Uhr erwischen. Um 12.35 sehen wir eine schönes Lokal und beschließen, dort eine Kleinigkeit zu essen. Der Online Wetterdienst zeigt an, dass die Front ganz knapp nördlich an uns vorbeiziehen soll.
Eigentlich wollte ich beim Wirt schon ein bisschen Druck machen, weil mir das mit den Salaten viel zu lange dauert.
Na ja, wir waren geduldig, haben gegessen, es hat bei uns nicht geregnet – also wollen wir los. Vorher hatte ich Patrick noch „genötigt“, den Regenschutz über die Packtaschen zu ziehen – er baut also zurück…

Und dann öffnen sich die Schleusen – es regnet…! Patrick bekommt fast einen Lachflash und wir sind dem Wirt dankbar fürs Trödeln, weil es uns dann doch nicht erwischt hat und wir trocken unterstehen konnten.

Wir hatten ein nur mehrere Hundert Meter kurzes, aber extrem steiles Teilstück zu überwinden. Heute war es insgesamt sehr wellig.

Höxter liegt noch auf dem Weg, die Wolken zeichnen ein interessantes Gebilde nach dem Regen und ein Landwirt meint, sein Stroh bemalen zu müssen.
Und schon sind wir in Holzminden.

Schaun mer mal, ob wir hier heute gegen Abend essen gehen werden.

Und so wohnen wir heute…

25. Juli: Neukirchen-Vluyn nach Hann.Münden

Es ist mal wieder an der Zeit: Patrick und ich sind auf der Reise mit dem Fahrrad. Dieses Mal haben wir uns den Weserradweg ausgesucht.

Unsere erste Teiletappe führte uns heute von NK-V nach Duisburg zum Hauptbahnhof. Wie sagte Patrick vorhin so schön: „Alles bekannte Region und wir waren nur eine Straße entfernt – und schon sieht es aus, wie im Urlaub!“
Unglaublich, welch schöne Tour man sogar durch Duisburg machen kann…

So sieht es z.B. aus, wenn man eine alternative Route zum Duisburger HBF nimmt…

Nachdem wir dann per Rhein-Fulda-Kanal in Kassel-Wilhelmshöhe angekommen sind, haben wir eine traumhaft schöne zweite Teiletappe erleben dürfen. Neu an unserer heutigen Fahrt war, dass es die Zugführerin mit nur 59 Minuten Verspätung geschafft hat, dass ich erstmals bei unseren Bahnreisen keine Erstattung bekommen kann. Die eine Minute mehr hätten wir uns noch gegönnt.
Durch Kassel selbst zu fahren war schon sehr angenehm und als wir dann an der Fulda angekommen sind, wurde der Urlaub real. Super Radweg – kaum Radfahrer unterwegs – feinstes Wetter und gute Laune. Was kann es schöneres geben…?

Eindrücke an der Fulda.

Leider war das zweite Teilstück nur knapp 30 km lang. Als wir dann Hann.Münden erreichten waren wir doch sehr überrascht, was für eine schöne Stadt wir als erste Übernachtung ausgesucht haben.

Weiter geht es zum Hotel durch die Altstadt.

Dann war erst einmal eine Stärkung notwendig.

Lecker war es und wir konnten wieder zu neuen Taten aufbrechen. Die Abendstimmung hat uns ergriffen und Hann.Münden wurde unser.
Anbei noch ein paar Eindrücke von einer wirklich schönen Stadt…

Hier noch die Fakten der zweiten Teiletappe.
Wir wünschen eine gute Nacht.

28. Mai – Rückreise nach Hause

Die Nacht auf dem Campingplatz heute war sehr angenehm und wir konnten in der wärmenden Sonne heute früh noch gemütlich zwei Kaffee trinken. Danach kam die lästige Pflicht und wir haben das Abwasser leer gemacht und die Boardtoilette geschrubbt.
Danach sind wir noch in den Nationalpark rechts neben Dover, um ein paar Meter mit Sam zu machen und einige Fotos zu schießen.

Dover Castle.
Meine drei wichtigsten Begleiter.
Der Hafen – da geht es gleich hin. Dover ist laut eigener Darstellung der Umschlag stärkte Hafen und es ist wirklich irre, wie viele Autos und LKW auf die Fähre passen. Gefühlt Mijoon.
Noch ein Bild der Kreidefelsen bei Sonne (ich hab sie wieder freigegeben).
Ein neugieriger Nachbar.
Der Hundebereich auf der Fähre – viel besser, als auf der Hinreise.
Ingo beim Bloggen und Sam beim traurigen Blick aufs Meer.

Cu auf dem Festland…

Wir sind übrigens – nach einem ewig langen Stau rund um Antwerpen – gut nach Hause gekommen.
Das WoMo ist vorgereinigt zurückgegeben, die Wäsche gewaschen und alles wieder in den Schränken verstaut.
Das Wochenende ist geschafft und wir freuen uns jetzt auf den nächsten gemeinsamen Urlaub im Herbst in Lindenberg.

ENDE

27. Mai – Lulworth zurück nach Dover

Die Reise neigt sich dem Ende zu und unser Weg führte uns heute in die Nähe von Dover auf die Hawthorn Farm. Nach den „Problemen“ bei der Buchung – ich musste anrufen, weil die eine Nacht nicht online buchbar war – dachten wir, dass es voll sein wird. Überhaupt nicht: „Ihr könnt stehen, wo ihr wollt…“ war die Aussage.
Bevor ich darauf eingehe, möchte ich erst einmal erklären warum und wie am Abend die Sonne untergeht. Dazu folgende Bilder:

Sonne sehen…
…Sonne ansaugen…
…Sonne runterschlingen.

Damit wäre das mal endgültig er- und geklärt!

Unsere heutige Route – mit der Zeit sind wir heute am Tag allerdings nicht hingekommen…

Jetzt zurück zum Transfer heute. Sam war überhaupt nicht gut drauf. Die Nacht über hatte er schon flotten Otto (evtl. vom Salzwassersaufen gestern) und nach ungefähr einer Stunde kam er in den Fahrerraum, um mir vor das Gaspedal zu kotzen. So etwas erlebt man auch nicht alle Tage. Dem Kleinen geht es heute den ganzen Tag nicht so richtig gut.

Wer ihn kennt sieht, dass er heute nicht gut aussieht.

Dann habe ich einen Punkt von meiner Bucket-Liste abarbeiten können. Einmal noch bei Texaco tanken.

Die Preise in England sind übrigens günstiger, als in Frankreich, Belgien oder Holland – da habe ich direkt einen ganzen Lastzug umgepumpt.

Für die ersten 30 Meilen haben wir mit zwei „Sam-Stopps“ gut 90 Minuten gebraucht. Neben Sam waren da durchaus die Straßen beteiligt.

Abschied von den engen Straßen – dachten wir zumindest, bis wir nach dem Abendessen noch am St Margaret’s Beach waren, um uns die Kreidefelsen anzuschauen. Man muss schon sagen: in Cornwall fahren die Engländer besser Auto. Und schön ist es da unten auf jeden Fall.

Am Nachmittag waren wir ja schon auf dem Campingplatz und wollten eigentlich zu einem Restaurant laufen. Nach Blick auf Sam und erneutem Kotzen, wollten wir ihm das auf keinen Fall antun.

Zwischen den beiden Stellplätzen haben wir im S’Mugglers das – wie wir beide meinen – beste Abendessen unserer Englandreise zwischen die Kiemen bekommen.

Endlich ein Cottage

Morgen geht es dann zur Fähre. Um ca. 10 Uhr müssen wir los und um 12.35 Uhr legen wir ab. Damit wird unsere Reise – wirklich super schön – dann zu Ende gehen.
Und Jucki: An eurer Stelle würde ich mir Cornwall mit jüngeren Kindern gut überlegen. Eine ganz eindeutige Empfehlung gibt es von uns dafür nicht!

26. Mai – Lulworth Cove Bucht Rundwanderung

Vielleicht noch ein Nachtrag. Ein Unterschied zwischen dem Nordteil der Halbinsel und dem Südteil sind die Wellen. Sind wir gestern von einem Surfspot mit ordentlich Wellen abgereist, ist die See hier flach und Butterweich. Auch spürt man immer wieder den besonderen Humor der Briten. Für mich deshalb ganz eindeutig das Bild des Tages:

Auf unserer Rundreise haben sich die Wirte für ihre Kneipen auch immer wieder lustige Namen einfallen lassen. An Land’s End gab es „The first and last Inn“ und auf dem Weg gab es z.B. „The half way home“… Voll mein Humor.

Die vergangene Nacht war hier auf dem Campingplatz so warm, dass wir tatsächlich im WoMo bei offener Türe geschlafen haben. Sam war es so zu viel, dass er ständig etwas trinken wollte und unglaublich hechelte. Richtig Angst hatten wir keine. An Sam muss ja erst mal jemand vorbei. Insgesamt war es also keine so gute Nacht und heute früh waren wir dann so ziemlich die ersten auf dem Weg nach Lulworth (mussten wir eh machen, Sam war gestern schon sauer auf uns, weil wir mit ihm nicht an den Strand sind – aber Völkerwanderung und so). Der Parkplatz sah heute früh schon deutlich anders aus.

So hat es sich dann am Strand auch dargestellt. Doch bis zum Strand, möchte ich noch ein paar andere Bilder teilen…

Dann sind wir durch Lulworth – ein kleiner und gemütlich wirkender Ort. Wir mussten uns beeilen, die Dampfmaschine hat gezogen.

Die ganz coolen (bzw. Wärmesuchenden) gehen direkt am Strand in die private Sauna.

Und dann wollte ich mit Sam Ballspielen am Strand. Man achte bitte auf die Reihenfolge.

Ingo präsentiert den Ball…
Ingo holt aus…
Ball versenkt – Hund sucht – Hund unglücklich. Der Scheißball schwimmt nicht und liegt jetzt für alle Zeit der Welt am Rande des Ärmelkanals… 🙁

Er so: „Hol endlich den Scheißball da wieder raus!“ und ich so „schau Dir mal die schöne Gegend an…

Kompromissversuch: Ingo sucht Stöcke und wirft die und Sam wieder „Hol den Scheißball da raus. Sofort!“
Birgit hat ihm sogar extra Handyzeit angeboten – war ihm auch egal. 🙁

Dann haben wir ihn überzeugt und einen Abenteuer-Weg rausgesucht. Das hat dann endlich gezogen.

Das hat ihm dann wieder Spaß gemacht und an vielen Stellen durfte er voraus und die Gegend für uns erkunden. Wirklich traumhafte Ausblicke, die wir dann wieder genießen durften und vor allem führte uns der Weg dann auch wieder durch den Schatten. Heute war es wieder ordentlich heiß.

Pfadfinder Sam…
Und ein bisschen Kiffen darf auch nicht fehlen…

Und so richtig gut wurde es für den lieben Ingo dann, als er sein Frühstück auf dem Teller hatte. Mhm, lecker!

Und zum Schluss noch eine gute Geschäftsidee: Man schaue sich mal die Preise für das Parken auf den Wiesen hier an: 20 Pfund bei insgesamt hier weit mehr als 1000 Autos pro Tag – das macht einen echt schlanken Tagessatz…

25. Mai – Transfer nach Durdle Door Holiday Park

Um es vorweg zu nehmen – heute ist Pfingstmontag, geiles Wetter mit Hitze (eine Engländerin meinte gestern sogar, dass das die beste Woche des ganzen Jahres werden wird), in UK sind Ferien und wir sind scheinbar in eine Touristenhochburg gereist. Das konnte man schon am Verkehr merken. Sogar das Navi ist zwischendurch ausgestiegen und wir haben natürlich prompt den falschen Abzweig genommen. Der Schaden hielt sich dann auch im Minutenbereich. Das alles zusammen und der Holiday-Anteil heute haben uns bei unserem „Place to be“ einen ersten schlechten Eindruck beschert. Unglaublich, welche Mengen an Menschen hier unterwegs sind…

Doch der Reihe nach und zu aller erst möchte ich noch ein Bild von gestern nachlegen. Ein wirklich müder Krieger…

Auf dem Weg heute wollten wir gerne wieder einen schönen Stopp machen.

Na ja. Im Vergleich zu gestern – finde den Fehler…

Klar wollen wir dann auch heute wieder einen Spaziergang machen und den am besten ans Meer. Doch sobald wir den Campingplatz verlassen hatten, fühlten wir uns wie in einer Völkerwanderung. Interessanterweise wirkte es so, dass wir außerhalb des Campingplatzes in „Klein-Indien“ waren. Ganz viele Landsleute waren hier heute unterwegs.
Da blieb uns nichts anderes übrig, als uns ein bisschen Abseits zu halten.

Auf dem Rückweg kam es dann zum Bild des Tages. An Dekadenz wahrscheinlich nicht mehr so sehr zu überbieten.

Dann begann die eigentliche Krise des Tages. Scheinbar hat unser Englisch auf dem Campingplatz nicht gereicht. Erst bekam ich statt eines Bieres einen Cider – bäh. Und dann sollte angeblich die Küche auch schon geschlossen haben. Um 17 Uhr. Zum Glück hat sich das noch aufgelöst und das Lächeln kam zurück.

Sam und ich bei der Arbeit – irgendwie müssen die Tagesschilderungen ja geschrieben werden.

Anstatt den Reisebericht des Tages direkt zu Ende zu schreiben kam Birgit noch auf die Idee, einen Abendspaziergang zu machen. Das in der Hoffnung, die vielen Tagesausflügler seien schon weiter auf dem Weg nach Hause.
Fehlalarm – zumindest kamen uns die Massen jetzt entgegen und wir konnten noch ein paar schöne Bilder machen.

Wir (wie man sieht) allein vor Durdle Door.
Und für die Verschwörungstheoretiker unter euch: Timmy liegt hier – vor der Südküste von England…

24. Mai – Woodland Springs Touring Park

Heute ist der erste Tag, der wirkliche keine Wolke am Himmel beschert hat. Sam war die Nacht ziemlich unruhig und Birgit dadurch ein paar Mal auf. Auf dem Feld war auch länger Party – bei so vielen Surfern vielleicht auch keine große Überraschung.
Wir sind dann gegen 7:30 Uhr heute früh zu einem Strandspaziergang gestartet – es war noch Ebbe. Leider sind auch hier noch nicht alle Bilder übertragen und das eigentliche Bild des Beitrags muss noch ergänzt werden.
Im ersten Teilschritt mussten wir die Klippen runter. Auf den Bildern sieht man die Steilheit nicht so richtig. Auf meinen Slicks habe ich auf jeden Fall zweimal so richtig auf dem Arsch gesessen, bevor wir den sicheren Sand unter den Füßen hatten.

Für die kommenden 30 Minuten war das sicherer Sand – das Meer war jedenfalls schon wieder auf Eroberungstour.
Die Dimensionen kann man ein bisschen an dem „Männchen“ oben erkennen.
Sam voll in seinem Element…
Das waren einige Übernachtungsgäste heute schon wieder weg.
Frühstück
Sam war von der kurzen Nacht und dem vielen Spielen schon wieder platt – er hat heimlich die Augen zu gemacht.
Unsere heutige Route.

Heute war es so heiß, dass wir noch einen Schwimmstop im Melden Reservoir Car Park für Sam einlegen mussten. Er hat sich jedenfalls sehr über das Intermezzo gefreut und dabei sogar geduldet, dass sich ein anderer Hund Birgit genähert hat. Der hat auch Leckereien bei uns geschnorrt…

Ein leckeres Abendessen noch im Post Inn – mit einem Barkeeper, der eine Stimme für Westernfilme hat – und jetzt geht der Abend vor dem WoMo zu Ende…

23. Mai – Dunsmouth Farm Camping

Diesen Beitrag konnte ich gestern (23. Mai) noch nicht schreiben. Wir haben uns einen Platz ohne Internet-Empfang ausgesucht (muss ich jetzt doch mal über Starlink nachdenken?). Das hat allerdings der Schönheit des Tages überhaupt keinen Abbruch getan. Wenn es einen Wermutstropfen gibt dann den, dass die letzten Minuten des Sonnenuntergangs hinter Wolken verschwunden sind.
Das war einfach nur Urlaub und Wohlfühlen.
Spannend auf der Wiese war eigentlich noch, dass die Besitzerfamilie den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat, als über ihre Wiese mit dem Auto zu fahren und von allen Ankömmlingen 10 Pfund einzuziehen. Ich schätze, dass es am Ende ca. 150 Autos auf dem Feld waren. Netter Tagesumsatz – da gab es zu Abend bestimmt Fleisch.

Einige Eindrücke muss ich noch nachreichen – wir sind nämlich auch heute am 24. Mai auf einem Platz, der keinen ordentlichen Internet-Zugang liefert.

Für diesen Abend haben wir uns die zweite Flasche Champagner der Reise aufgehoben. Die war hier sehr gut angelegt.

Zusammen mit dem knusprigen Brot und dem gesunden Zeug ist uns wieder ein leckeres Abendessen gelungen.

22. Mai – Sandymouth Beach

The way is easy for those with no preferences – ein tolles Motto des Tages!

Heute früh gab es jedenfalls noch nicht das versprochene Wetter des Tages. Bewölkt – also konnten wir es ruhig angehen lassen. Nach dem gestrigen Tag war das bei mindestens 2 Lebewesen im WoMo auch vollkommen ok.
Birgit war gestern Abend schon um 20 Uhr im Bett und ist auch nicht mehr aufgestanden. Sam war ebenfalls noch total platt von der Tour des Tages. Ich hatte auf Netflix noch einen angefangenen Film zu Ende zu schauen. Erst danach konnte ich in Ruhe in die Koje kriechen.
Birgit sein Freund (ChatGPT) hat für uns heute Sandymouth Beach rausgesucht. Das sind gut 3 1/2 Meilen zu Fuß oder mit dem Auto.
Was haben wir gestern gelernt? Zu Fuß in Cornwall ist was für lebensmüde Idioten – sind wir alles nicht!
Also WoMo abgestöpselt und los…

Allein schon die Straße runterzufahren und dem Parkplatz näherzukommen ist Urlaub in Reinkultur!!!

Gerne wären wir am Strand entlang gelaufen – das geht wirklich nur bei Ebbe.

Der Weg „oben rum“ präsentiert vielleicht die noch schöneren Aussichten. Das Wetter spielt mit – T-Shirt reicht und jeder Schritt ist ein Genuss! Das sehen nicht nur wir Menschen so…

Nach ungefähr einer Meile (ca. 1,6 km) in Richtung Süden, tut sich dieses Juwel auf…
Zeit, sich zu vertragen – gab zwar keinen Grund dazu, aber haben ist besser als brauchen…
Auf dieser Wiese werden wir morgen sein und übernachten. Wenn das Wetter mitspielt (zumindest behauptet der Wetterbericht das gerade) werden wir hier unseren romantischen Sonnenuntergang bekommen…

Danach gab es noch ein leckeres Abendessen im WoMo und jetzt ein Gläschen Wein…

Und damit ist die Geschichte für heute geschrieben…

PS.: Der Vorher/Nachher-Vergleich (heute früh auf dem Platz vs. heute Abend)