Die heutige Etappe beinhaltet mehrere für uns wichtige Aspekte:
1. Unsere letzte Etappe auf dem Weser Radweg. Morgen biegen wir ab.
2. Die längste Etappe mit 104 km Länge.
3. Die heißeste Etappe mit 34 Grad.
Wir haben es geschafft! Den Weg vom Weserschlößchen bis zum H+ Hotel. Obwohl wir beide auch heute wieder eine Enttäuschung (oder Enttäuschungen) erleben mussten. Und sind beide der Meinung, dass wir heute Nacht sehr gut schlafen werden.
Gleichzeitig müssen wir endgültig Abschied nehmen von einigen Menschen, die wir auf dem Weg immer wieder getroffen haben:
– Karten-Opi mit seinen T-Shirts „Ich bin der Motor“.
– die Girlies, die wir allerdings schon gestern nicht mehr gesehen haben.
– Shell V-Power – die Radhose haben wir immer wieder gesehen.
– Einen Vater mit seinem noch Recht jungen Kind. Patrick meinte nur: „der muss gedopt sein…“
Um der Hitze heute etwas entgegenzusetzen, sind wir schon um kurz nach 8 Uhr gestartet. Das hatte einen tollen psychologischen Vorteil: Nämlich, dass wir um 10 Uhr – die Zeit zu der wir normal starten – schon mehr al 35 km geschafft hatten. Und ab ca. 10 Uhr hatten wir dann eine normale Etappenlänge…

Mit 7 Stunden und 33 Minuten fast ein kompletter Arbeitstag. Jedenfalls fühlen wir uns so.

Abschied aus Nienburg. Der Ort war ok, allerdings kein Kracher.

Erstes Beine ausschütteln am heutigen Tag.


Von den Kumpels haben uns nicht nur heute, sondern in den vergangenen Tagen einige begleitet.
Einmal durften wir mit der Fähre übersetzen. Die Fähre ist auch für 2 Radfahrer gefahren. Auf der anderen Seite kam uns dann Karten-Opi entgegen.

Die erste Enttäuschung dann in Hoya:


Weder CAFE Uhde noch der Lindenhof waren geöffnet. Eigentlich hatten wir hier die erste Pause geplant. Immerhin haben wir in der Döner-Bude kalte Cola bekommen. Wir haben beide eine Dose getrunken und noch eine für die Reise mitgenommen. Es war ja klar, dass wir uns bei der Hitze weiter verpflegen müssen.

Ca. 15 km weiter war die Dose fällig. Und die Muckis haben uns bis nach Verden zur Mittagspause weitergetragen.


Gut gelaunt gab es dann wieder viel isotonische Flüssigkeit und etwas leckeres zu essen. Wir waren ca. 300 m über die Hälfte der Strecke unterwegs.
Die nächste Pause hatten wir in Achim fest eingeplant. Was ich nicht eingeplant hatte war allerdings, dass wir Achim nur streifen. Das ist uns dann erst nach ca. 2 weiteren km aufgefallen und ein zurück gibt es für uns nicht. Glücklicherweise konnten wir in einem Getränkegroßhandel zwei kalte Cola Zero (ansonsten hatten die Kollegen nur Bier im Kühlschrank) erwerben und sind dann nach weghandeln der Getränkekrise weitergefahren. Auf dem nächsten halben km haben wir Vater und Sohn dann überholt. Dem kleinen war in dem Moment das Doping ausgegangen.
Wenige Minuten weiter kam ein Kiosk – da haben wir jeder noch 1/2 Liter kaltes Wasser verdampfen lassen.
An der Weser entlang waren die letzten 10 km noch mal richtig schön. Auf dem Damm hat es Spaß gemacht. Es waren viele Menschen in dem Weser-Arm schwimmen und je näher an der Stadt, desto voller.
Wir haben uns sehr gefreut, heute im Hotel angekommen zu sein. Gefühlt war es in der Lobby 20 Grad kälter als draußen. Die Fahrräder stehen in einem Schließfach im Fahrrad-Parkhaus.
Nach dem Duschen noch schnell etwas essen und danach ein kleiner Innenstadtrundgang – jetzt ist für uns der Weser Radweg beendet.


Und hier die Kultur zum Abschluss…


























































































































































