Die Nacht auf dem Campingplatz heute war sehr angenehm und wir konnten in der wärmenden Sonne heute früh noch gemütlich zwei Kaffee trinken. Danach kam die lästige Pflicht und wir haben das Abwasser leer gemacht und die Boardtoilette geschrubbt. Danach sind wir noch in den Nationalpark rechts neben Dover, um ein paar Meter mit Sam zu machen und einige Fotos zu schießen.
Dover Castle.Meine drei wichtigsten Begleiter.Der Hafen – da geht es gleich hin. Dover ist laut eigener Darstellung der Umschlag stärkte Hafen und es ist wirklich irre, wie viele Autos und LKW auf die Fähre passen. Gefühlt Mijoon.Noch ein Bild der Kreidefelsen bei Sonne (ich hab sie wieder freigegeben).Ein neugieriger Nachbar.Der Hundebereich auf der Fähre – viel besser, als auf der Hinreise.Ingo beim Bloggen und Sam beim traurigen Blick aufs Meer.
Die Reise neigt sich dem Ende zu und unser Weg führte uns heute in die Nähe von Dover auf die Hawthorn Farm. Nach den „Problemen“ bei der Buchung – ich musste anrufen, weil die eine Nacht nicht online buchbar war – dachten wir, dass es voll sein wird. Überhaupt nicht: „Ihr könnt stehen, wo ihr wollt…“ war die Aussage. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich erst einmal erklären warum und wie am Abend die Sonne untergeht. Dazu folgende Bilder:
Unsere heutige Route – mit der Zeit sind wir heute am Tag allerdings nicht hingekommen…
Jetzt zurück zum Transfer heute. Sam war überhaupt nicht gut drauf. Die Nacht über hatte er schon flotten Otto (evtl. vom Salzwassersaufen gestern) und nach ungefähr einer Stunde kam er in den Fahrerraum, um mir vor das Gaspedal zu kotzen. So etwas erlebt man auch nicht alle Tage. Dem Kleinen geht es heute den ganzen Tag nicht so richtig gut.
Wer ihn kennt sieht, dass er heute nicht gut aussieht.
Dann habe ich einen Punkt von meiner Bucket-Liste abarbeiten können. Einmal noch bei Texaco tanken.
Die Preise in England sind übrigens günstiger, als in Frankreich, Belgien oder Holland – da habe ich direkt einen ganzen Lastzug umgepumpt.
Für die ersten 30 Meilen haben wir mit zwei „Sam-Stopps“ gut 90 Minuten gebraucht. Neben Sam waren da durchaus die Straßen beteiligt.
Abschied von den engen Straßen – dachten wir zumindest, bis wir nach dem Abendessen noch am St Margaret’s Beach waren, um uns die Kreidefelsen anzuschauen. Man muss schon sagen: in Cornwall fahren die Engländer besser Auto. Und schön ist es da unten auf jeden Fall.Leider war die Sonne schon weg – ich musste erst einen ordentlichen Weg runter finden. Das war gar nicht so einfach, weil die S-Kurven sogar für englische Verhältnisse eng waren.
Am Nachmittag waren wir ja schon auf dem Campingplatz und wollten eigentlich zu einem Restaurant laufen. Nach Blick auf Sam und erneutem Kotzen, wollten wir ihm das auf keinen Fall antun.
Stellplatz 1 am heutigen NachmittagStellplatz 2 – am heutigen Abend
Zwischen den beiden Stellplätzen haben wir im S’Mugglers das – wie wir beide meinen – beste Abendessen unserer Englandreise zwischen die Kiemen bekommen.
LeckerEndlich ein Cottage
Morgen geht es dann zur Fähre. Um ca. 10 Uhr müssen wir los und um 12.35 Uhr legen wir ab. Damit wird unsere Reise – wirklich super schön – dann zu Ende gehen. Und Jucki: An eurer Stelle würde ich mir Cornwall mit jüngeren Kindern gut überlegen. Eine ganz eindeutige Empfehlung gibt es von uns dafür nicht!
Vielleicht noch ein Nachtrag. Ein Unterschied zwischen dem Nordteil der Halbinsel und dem Südteil sind die Wellen. Sind wir gestern von einem Surfspot mit ordentlich Wellen abgereist, ist die See hier flach und Butterweich. Auch spürt man immer wieder den besonderen Humor der Briten. Für mich deshalb ganz eindeutig das Bild des Tages:
Auf unserer Rundreise haben sich die Wirte für ihre Kneipen auch immer wieder lustige Namen einfallen lassen. An Land’s End gab es „The first and last Inn“ und auf dem Weg gab es z.B. „The half way home“… Voll mein Humor.
Die vergangene Nacht war hier auf dem Campingplatz so warm, dass wir tatsächlich im WoMo bei offener Türe geschlafen haben. Sam war es so zu viel, dass er ständig etwas trinken wollte und unglaublich hechelte. Richtig Angst hatten wir keine. An Sam muss ja erst mal jemand vorbei. Insgesamt war es also keine so gute Nacht und heute früh waren wir dann so ziemlich die ersten auf dem Weg nach Lulworth (mussten wir eh machen, Sam war gestern schon sauer auf uns, weil wir mit ihm nicht an den Strand sind – aber Völkerwanderung und so). Der Parkplatz sah heute früh schon deutlich anders aus.
GesternHeute
So hat es sich dann am Strand auch dargestellt. Doch bis zum Strand, möchte ich noch ein paar andere Bilder teilen…
Der Weg ist heute frei begehbarWir konnten aus der Ferne sehen, dass es gestern vor der Bude voll war
Dann sind wir durch Lulworth – ein kleiner und gemütlich wirkender Ort. Wir mussten uns beeilen, die Dampfmaschine hat gezogen.
Die ganz coolen (bzw. Wärmesuchenden) gehen direkt am Strand in die private Sauna.
Und dann wollte ich mit Sam Ballspielen am Strand. Man achte bitte auf die Reihenfolge.
Ingo präsentiert den Ball…Ingo holt aus…Ball versenkt – Hund sucht – Hund unglücklich. Der Scheißball schwimmt nicht und liegt jetzt für alle Zeit der Welt am Rande des Ärmelkanals… 🙁
Er so: „Hol endlich den Scheißball da wieder raus!“ und ich so „schau Dir mal die schöne Gegend an…
Kompromissversuch: Ingo sucht Stöcke und wirft die und Sam wieder „Hol den Scheißball da raus. Sofort!“Birgit hat ihm sogar extra Handyzeit angeboten – war ihm auch egal. 🙁
Dann haben wir ihn überzeugt und einen Abenteuer-Weg rausgesucht. Das hat dann endlich gezogen.
Das hat ihm dann wieder Spaß gemacht und an vielen Stellen durfte er voraus und die Gegend für uns erkunden. Wirklich traumhafte Ausblicke, die wir dann wieder genießen durften und vor allem führte uns der Weg dann auch wieder durch den Schatten. Heute war es wieder ordentlich heiß.
Pfadfinder Sam…Und ein bisschen Kiffen darf auch nicht fehlen…Und am Ende lächeln wieder beide Buam.Und am noch Endiger findet Pfadfinder Sam wieder eine Tränke für uns alle. Übrigens wollen wir zu Hause mal die Zuckeranteile der englischen und deutschen Cola vergleichen.
Und so richtig gut wurde es für den lieben Ingo dann, als er sein Frühstück auf dem Teller hatte. Mhm, lecker!
Und zum Schluss noch eine gute Geschäftsidee: Man schaue sich mal die Preise für das Parken auf den Wiesen hier an: 20 Pfund bei insgesamt hier weit mehr als 1000 Autos pro Tag – das macht einen echt schlanken Tagessatz…
Um es vorweg zu nehmen – heute ist Pfingstmontag, geiles Wetter mit Hitze (eine Engländerin meinte gestern sogar, dass das die beste Woche des ganzen Jahres werden wird), in UK sind Ferien und wir sind scheinbar in eine Touristenhochburg gereist. Das konnte man schon am Verkehr merken. Sogar das Navi ist zwischendurch ausgestiegen und wir haben natürlich prompt den falschen Abzweig genommen. Der Schaden hielt sich dann auch im Minutenbereich. Das alles zusammen und der Holiday-Anteil heute haben uns bei unserem „Place to be“ einen ersten schlechten Eindruck beschert. Unglaublich, welche Mengen an Menschen hier unterwegs sind…
Und wir dachten, das ist ein Geheimtipp hier…
Doch der Reihe nach und zu aller erst möchte ich noch ein Bild von gestern nachlegen. Ein wirklich müder Krieger…
Auf dem Weg heute wollten wir gerne wieder einen schönen Stopp machen.
Na ja. Im Vergleich zu gestern – finde den Fehler…Ein schönes Plätzchen haben wir auch heute wieder gefunden. Doch da ahnten wir höchstens, wie voll es hier sein wird.
Klar wollen wir dann auch heute wieder einen Spaziergang machen und den am besten ans Meer. Doch sobald wir den Campingplatz verlassen hatten, fühlten wir uns wie in einer Völkerwanderung. Interessanterweise wirkte es so, dass wir außerhalb des Campingplatzes in „Klein-Indien“ waren. Ganz viele Landsleute waren hier heute unterwegs. Da blieb uns nichts anderes übrig, als uns ein bisschen Abseits zu halten.
Es hat sich auch hier wieder eine schöne Aussicht ergeben.
Auf dem Rückweg kam es dann zum Bild des Tages. An Dekadenz wahrscheinlich nicht mehr so sehr zu überbieten.
Wie war das noch mit „Eure Armut…?“
Dann begann die eigentliche Krise des Tages. Scheinbar hat unser Englisch auf dem Campingplatz nicht gereicht. Erst bekam ich statt eines Bieres einen Cider – bäh. Und dann sollte angeblich die Küche auch schon geschlossen haben. Um 17 Uhr. Zum Glück hat sich das noch aufgelöst und das Lächeln kam zurück.
Sam und ich bei der Arbeit – irgendwie müssen die Tagesschilderungen ja geschrieben werden.
Anstatt den Reisebericht des Tages direkt zu Ende zu schreiben kam Birgit noch auf die Idee, einen Abendspaziergang zu machen. Das in der Hoffnung, die vielen Tagesausflügler seien schon weiter auf dem Weg nach Hause. Fehlalarm – zumindest kamen uns die Massen jetzt entgegen und wir konnten noch ein paar schöne Bilder machen.
Wir (wie man sieht) allein vor Durdle Door.Und für die Verschwörungstheoretiker unter euch: Timmy liegt hier – vor der Südküste von England…
Heute ist der erste Tag, der wirkliche keine Wolke am Himmel beschert hat. Sam war die Nacht ziemlich unruhig und Birgit dadurch ein paar Mal auf. Auf dem Feld war auch länger Party – bei so vielen Surfern vielleicht auch keine große Überraschung. Wir sind dann gegen 7:30 Uhr heute früh zu einem Strandspaziergang gestartet – es war noch Ebbe. Leider sind auch hier noch nicht alle Bilder übertragen und das eigentliche Bild des Beitrags muss noch ergänzt werden. Im ersten Teilschritt mussten wir die Klippen runter. Auf den Bildern sieht man die Steilheit nicht so richtig. Auf meinen Slicks habe ich auf jeden Fall zweimal so richtig auf dem Arsch gesessen, bevor wir den sicheren Sand unter den Füßen hatten.
Für die kommenden 30 Minuten war das sicherer Sand – das Meer war jedenfalls schon wieder auf Eroberungstour.Wir auf dem Weg nach unten und die Kugel auf dem Weg nach oben…Die Dimensionen kann man ein bisschen an dem „Männchen“ oben erkennen.Wir erst mal auf dem Weg, die Bälle für das Spiel von Sam waren natürlich auch dabei…Sam voll in seinem Element…Das waren einige Übernachtungsgäste heute schon wieder weg.FrühstückSam war von der kurzen Nacht und dem vielen Spielen schon wieder platt – er hat heimlich die Augen zu gemacht.Unsere heutige Route.
Heute war es so heiß, dass wir noch einen Schwimmstop im Melden Reservoir Car Park für Sam einlegen mussten. Er hat sich jedenfalls sehr über das Intermezzo gefreut und dabei sogar geduldet, dass sich ein anderer Hund Birgit genähert hat. Der hat auch Leckereien bei uns geschnorrt…
Unser heutiges Ziel – Woodland Springs.
Ein leckeres Abendessen noch im Post Inn – mit einem Barkeeper, der eine Stimme für Westernfilme hat – und jetzt geht der Abend vor dem WoMo zu Ende…
Diesen Beitrag konnte ich gestern (23. Mai) noch nicht schreiben. Wir haben uns einen Platz ohne Internet-Empfang ausgesucht (muss ich jetzt doch mal über Starlink nachdenken?). Das hat allerdings der Schönheit des Tages überhaupt keinen Abbruch getan. Wenn es einen Wermutstropfen gibt dann den, dass die letzten Minuten des Sonnenuntergangs hinter Wolken verschwunden sind. Das war einfach nur Urlaub und Wohlfühlen. Spannend auf der Wiese war eigentlich noch, dass die Besitzerfamilie den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat, als über ihre Wiese mit dem Auto zu fahren und von allen Ankömmlingen 10 Pfund einzuziehen. Ich schätze, dass es am Ende ca. 150 Autos auf dem Feld waren. Netter Tagesumsatz – da gab es zu Abend bestimmt Fleisch.
Einige Eindrücke muss ich noch nachreichen – wir sind nämlich auch heute am 24. Mai auf einem Platz, der keinen ordentlichen Internet-Zugang liefert.
Noch hatten wir die Hoffnung, dass die Wolken hinter den Horizont gedrückt werden. Die Stimmung war schon toll.Hier steht dann endgültig fest, dass wir noch eine unvollendete Version haben werden.
Für diesen Abend haben wir uns die zweite Flasche Champagner der Reise aufgehoben. Die war hier sehr gut angelegt.
Zusammen mit dem knusprigen Brot und dem gesunden Zeug ist uns wieder ein leckeres Abendessen gelungen.Es war auf jeden Fall ganz schön frisch am gestrigen Nachmittag.Hier noch Eindrücke des Nachmittags – ein paar Bilder und Beschreibungen werden vielleicht noch folgen…
The way is easy for those with no preferences – ein tolles Motto des Tages!
Heute früh gab es jedenfalls noch nicht das versprochene Wetter des Tages. Bewölkt – also konnten wir es ruhig angehen lassen. Nach dem gestrigen Tag war das bei mindestens 2 Lebewesen im WoMo auch vollkommen ok. Birgit war gestern Abend schon um 20 Uhr im Bett und ist auch nicht mehr aufgestanden. Sam war ebenfalls noch total platt von der Tour des Tages. Ich hatte auf Netflix noch einen angefangenen Film zu Ende zu schauen. Erst danach konnte ich in Ruhe in die Koje kriechen. Birgit sein Freund (ChatGPT) hat für uns heute Sandymouth Beach rausgesucht. Das sind gut 3 1/2 Meilen zu Fuß oder mit dem Auto. Was haben wir gestern gelernt? Zu Fuß in Cornwall ist was für lebensmüde Idioten – sind wir alles nicht! Also WoMo abgestöpselt und los…
Kurz nach dem Schild kommt die Aussicht.
Allein schon die Straße runterzufahren und dem Parkplatz näherzukommen ist Urlaub in Reinkultur!!!
Boah ey – ist das schön hier!Gerne wären wir am Strand entlang gelaufen – das geht wirklich nur bei Ebbe.
Der Weg „oben rum“ präsentiert vielleicht die noch schöneren Aussichten. Das Wetter spielt mit – T-Shirt reicht und jeder Schritt ist ein Genuss! Das sehen nicht nur wir Menschen so…
Nach ungefähr einer Meile (ca. 1,6 km) in Richtung Süden, tut sich dieses Juwel auf…Cornish Cola und ein wirklich leckerer und würziger Burger.Zeit, sich zu vertragen – gab zwar keinen Grund dazu, aber haben ist besser als brauchen…Auf dieser Wiese werden wir morgen sein und übernachten. Wenn das Wetter mitspielt (zumindest behauptet der Wetterbericht das gerade) werden wir hier unseren romantischen Sonnenuntergang bekommen…Den Rückweg noch mal so richtig genießen (Lindemann/Karl: der aufmerksame Beobachter erkennt unsere neuen Sitzkissen)
Danach gab es noch ein leckeres Abendessen im WoMo und jetzt ein Gläschen Wein…
Und damit ist die Geschichte für heute geschrieben…
PS.: Der Vorher/Nachher-Vergleich (heute früh auf dem Platz vs. heute Abend)
Gestern Abend hat sich Birgit von ChatGPT mal einen schönen Weg für heute erstellen lassen. Meine Aufgabe heute früh sollte es sein, diese Vorgaben in eine wanderbare Variante umzusetzen. Das hätte fast zu „wir kriegen uns in die Köppe“ (übrigens fällt mir da gerade ein: „Können sich auch Glatzköpfe in die Haare kriegen?“) Auf jeden Fall stellte sich dann heraus, dass die Karte von ChatGPT eine Halluzination ist und der beschriebene Weg so überhaupt nicht existiert…
Stattdessen ist es diese Route geworden und wir sind schon nicht die gesamte geplante Strecke gelaufen.
Doch der Reihe nach. Endlich hat der Wetterbericht gehalten, was er uns in den vergangenen Tagen versprochen hat. Um 6:00 – beim ersten Stuhlgang des Tages von Sam – war das Wetter noch bescheiden. Zwar kein Regen mehr, aber an Sonne war überhaupt kein Denken. Das rief natürlich nach einer Extra-Runde schlaf und schon haben wir es uns schön geträumt.
So fühlen wir uns alle wohl und haben sogar noch draußen lecker gefrühstückt.
Dann beginnt der Ernst des Tages. Die Komoot-Route beginnt mit einem Fehler und wir müssen nach ca. 600 m erst mal wieder umkehren. Werden dafür dann mit einem schönen Stück neben der Straße belohnt.
Und wieder ein kleines Ritual mit eingebaut.
In Cornwall haben wir bis einschließlich heute so gut wie keine Wanderwege entdeckt. Man fährt Auto und alles andere ist waghalsig. Insgesamt sind wir bis Bude sehr viel an öffentlichen Straßen entlang gelaufen und es gibt an vielen Stellen noch nicht einmal einen Gehsteig. Morgens mit einem ausgeruhten Sam ist das herausfordernd – am Nachmittag nicht mehr so unbedingt.
„Wanderweg“ in der Umgebung Bude
Dann glauben wir herausgefunden zu haben, warum Bude Bude heißt!
Eine Bude neben der anderen…
Jetzt beginnt der wirklich schöne Teil der Wanderung. Das war selbst für ChatGPT nicht so schwierig rauszufinden.
Hier gibt es sogar einen Naturwasserpool, der bei Flut immer wieder neu gefüllt wird. Wirklich cool.Auf See war auch wieder einiges los.Kleiner Eindruck von Bude – das ist schon ein ordentlicher Ort mit vielen Gastronomie-Möglichkeiten. Und nicht so überlaufen wie St. Ives.
Dann sind wir die Küste ein Stück in Richtung Süden gewandert. Für Sam hatten wir viel zu wenig zu saufen dabei und bisher hat er Sprudelwasser immer verweigert. Heute hatte er wohl richtig Durst… 😉
Einfach nur schönWer mehr schreibt ist ein Schwätzer…
Danach kamen wir in den kritischen Bereich – massive Unterzuckerung und der unbedingte Wille, noch ein Brot zu kaufen. Wir sind also an schönen Biergärten vorbei, haben Restaurants links und rechts liegen gelassen, Cafés blieben unberücksichtigt bis wir in einer Bäckerei ankamen, in der es so etwas wir Toast gab. KRISE!!!!!!!!!
Birgit knatschig und Sam platt – zumindest ich hatte ein alkoholfreies BierChung sollte unsere Rettung werden. Doch selbst wenn der Laden offen gehabt hätte, wäre er eher unser Untergang geworden. Noch ca. 2 km bis zum Campingplatz und das stetig nach oben.
Die Rettung kam gänzlich unerwartet und lief uns sozusagen über den Weg. das Preston Gate Inn – ein Restaurant ca. 750 m vor dem Campingplatz. Das Essen war lecker und das Bier englisch. Egal. Spannend war, das in diesem Lokal fast genauso viele Hunde wie Menschen waren.
Danach haben alle wieder gute Laune, wir schaffen die restlichen Meter, sitzen noch ein bisschen draußen und daddeln rum. Und damit ist die Geschichte für heute zu Ende…
Heute war die Abreise aus Marazion angesagt. Eine Woche ist jetzt schon rum und so langsam haben wir den Point of no return überschritten. Die nächsten Etappen werden uns – so ganz langsam – wieder Richtung Heimat bringen. Auf jeden Fall soll jetzt laut Wetterbericht auch der bessere Teil der Reise beginnen. Marazion hatte einen versöhnlichen Abschluss für uns geplant und wir konnten den Mount St. Michael heute mal in der Sonne begutachten.
Der Mount in der Sonne und das Meer ziemlich stürmischNoch mal ein bisschen den Fetisch ausgelebt. Interessanterweise war der meiste Verkehr immer in die Gegenrichtung. Wir haben also weise Entscheidungen getroffen…
Nächste geplante Station für heute war Newquay. Birgit hat einen schönen Parkplatz direkt an einem Strand rausgesucht und sobald Sam aus dem Auto ist, weiß dass ich die Bälle im Rucksack hab und das Meer riecht, geht voll die Post ab. Ziehen und drücken ist dann seine Devise, bis ich die Kugeln rausrücke.
Spielen, bis der Arzt kommt. Wir mussten noch einen anderen Weg wählen, weil wir so nicht über die Prile kamen.Nice, isn’t it?Das Wasser bleibt stürmisch…Hier mal ein Eindruck davon, wie es heute am Meer abging…Der Arzt war schon da…Weiterspielen!!!!!!Danach durften wir barfuß durch die Prile laufen – für unsere Schuhe war das zu tief – und dann die in Stein gehauene Treppe nutzen. Tolle Landschaft und tolle Ausblicke – hier sind die Ritter oder Wikinger damals angelandet, um sich das Land zu holen……oder halt wir, mit King Sam dem Eroberer…What a nice place to be…
Weiter geht es in den nördlichen Teil von Cornwall – wir sind jetzt im Wooda Farm Holiday Park angekommen und haben einen schönen Stellplatz erwischt. Eigentlich war der Plan, bis Montag hier zu bleiben. Es soll allerdings voll werden und wir werden hier am Sonntag abreisen.
Unser Platz und morgen kommt die Sonne. Am Wochenende soll es sogar bis 28 Grad hier werden…
Jetzt noch ein paar sonstige wichtige Bilder.
BärenfetischSchilderfetischAnd Sammy winkt Good Night…
Der gestrige Nachmittag und die vergangene Nacht waren wirklich zum Vergessen! Regen ohne Ende und ein ordentlicher Sturm. Das WoMo hat uns jedenfalls ordentlich in den Schlaf geschaukelt. Heute früh wurde die Welt jedenfalls wieder ein besserer Ort für uns. Gestern war schon klar, dass wir heute St. Ives besuchen wollen. Beim Frühstück entschieden wir dann, dass nach dem ziemlich verlorenen Tag auch noch Land’s End (irgendwie auch in Verbindung mit Games of Throne) mit dran sein soll. Das macht uns den morgigen Tag ein bisschen einfacher und wir haben Zeit für andere Themen.
Was mir schon in den vergangenen Tagen auffiel ist, dass es hier in der Region scheinbar eine ganze Menge Menschen mit einem technischen Defekt (Buckel oder Stock) gibt. Im King’s Arms habe ich zum ersten Mal eine Person mit Tourette erlebt. Das war spannend zu beobachten. Was wir bisher nicht wussten ist, dass man hier in Cornwall sogar ein Straßenschild dafür hat.
Die Fahrt nach Land’s End verlief jedenfalls ruhig und die Gewöhnung an den Linksverkehr ist mittlerweile gut. Rechtsabbiegen ist noch ein bisschen seltsam, besonders wenn man hinter den auf der rechten Seite stehenden Autos einschert. Auf dem Parkplatz haben wir dann neben einer echten Rostmöhre geparkt. Einige wenige Autos mit deutschem Kennzeichen standen dort auch rum.
Flammneu (wir sind die ersten Mieter unseres Sunlight) vs. Rostmöhre.
Ansonsten haben alle ihren Spaß:
Sam
Birgit und Ingo
Schon spektakulär da am Ende des Landes – danach kommen nur noch Scilly Islands und Amerika…Das sind schon beeindruckende Ausblicke, die man hier erhält…Und wenn man reingeht – Schwups sind noch ein paar Pfund für Geschenke weg.Mein Motto für den restlichen Urlaub.
Heute war unser erster Tag komplett ohne Regen. Weiter gehts nach St. Ives. Wieder über enge Straßen und teilweise mit Zurücksetzen. In St. Ives selbst haben wir den erstbesten Parkplatz genommen und sind von dort per Pedes durch den Ort gelaufen. Sam war konkret wieder auf der Suche nach Strand. Den ersten durften wir mit Hund nicht mehr betreten, der war seit 15. Mai für Hunde gesperrt. Das war an den anderen Stränden zum Glück nicht so. Auch hier ist nur in den Monaten Juli und August der Weg für die Vierbeiner versperrt.
Und schwups, wieder dem Ball hinterher…Es wurde Zeit für eine Mahlzeit und freche Raubtiere versuchten, uns die Pommes aus der Hand zu klauen.Lieber Uli: War das diese „do u wanna fuck“ aus Dublin, die jetzt in St. Ives Urlaub macht? 😉
Hier noch ein paar Eindrücke aus St. Ives.
Noch schnell ein Brot gekauft (tatsächlich lecker) und dann haben wir uns wieder auf den Rückweg auf unserem Campingplatz gemacht. Sam ist total platt vom heutigen Tag und wir hocken jetzt satt im WoMo. Das war ein schöner Tag heute…